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AIDA und die Metropolen der Nordsee

AIDA und die Metropolen der Nordsee

Der Käpt'n heißt Jens (… from the bridge) und ist schneidig frech.

Wir wollen die grad60-Tauglichkeit der Nordsee-Metropolen-Tour testen und checken in Hamburg ein. Das Schiff ist die AIDAperla und das neuste Modell der Reederei: 300 Meter lang, 37 Meter breit, 18 Decks hoch und hat Platz für deutlich mehr als 4000 Gäste, die von 900 Männern und Frauen betreut werden (au weia).

Die Tour geht zunächst nach Southampton; anschließend über Le Havre und Zeebrügge nach Rotterdam, um dann nach einer Woche in Hamburg zu enden.

Mit gemischten Gefühlen schauen wir uns nach den anderen Gästen um: sind die etwa alle noch älter als wir? Mitnichten! Alles ist vertreten: Ganz kleine Kinder mit jungen Eltern, gutes Mittelalter, grad60-Vertreter und Very Silver Ager, sehr gut!

Auf der falschen Straßenseite mit dem Mietwagen von Southampton zum Stonehenge-Monument und anschließend über Old Sarum nach Salisbury: Stonehenge kann man vergessen, Old Sarum ebenso, aber Salisbury ist sehr nett und hübsch anzusehen. Hervorzuheben ist die besonders schön gelegene Kathedrale "The Cathedral Church of St. Mary" mit einem Exemplar der Magna Carta. Außerdem gibt es jede Menge niedliche kleine Lädchen wie viel Schnick und Schnack. Und zwischendurch nicht vergessen: English Tea at it's best!

In Le Havre angelandet, führt uns der Weg auch wieder mit einem Mietwagen nach Honfleur, ein kleines und sehr hübsches Hafenstädtchen in der Normandie, das uns mit seiner Altbausubstanz begeistert. Die zweite Station ist Rouen, die Hauptstadt der drei "C": Calvados, Camembert und Cidre! Hier lässt es sich leben, denken wir und lassen uns in der Creperie Bleue nieder.

Die vierte Station ist Zeebrügge, der Seehafen von Brügge; hier halten wir uns nicht lange auf, sondern fahren mit dem Taxi gleich weiter in die Stadt, die auch den Beinamen "Venedig des Nordens" trägt: Brugge (niederländisch) oder Bruges (französisch) oder halt Brügge! Am besten gefallen uns die Wasserstraßen mit den direkt an den Kanälen gebauten alten Häusern, sehr malerisch. Wir laufen stundenlang durch die Gassen und können uns gar nicht satt sehen. Dieser Ort gefällt uns am besten von allen Destinationen!

Zurück an Bord bereiten wir uns auf den letzten Hafen unserer Reise vor: Rotterdam! Die Stadt soll ja nicht so schön sein, da im 2. Weltkrieg alles zerstört worden ist. Als wir an Land gehen, regnet es (bis zum diesem Zeitpunkt hatten wir nur gutes Wetter); na toll, denken wir, auch das noch. Aber wir wollen der Stadt eine Chance geben. Wir gehen zur berühmten "Markthal" in der Verlengde Nieuwstraat (lustige Sprache). Die Markthalle gefällt uns; sie hat eine interessante Architektur und ist quirlig, ja richtig lively. Wir stromern durch die Einkaufsgassen, essen hier etwas und trinken dort etwas, es ist sehr nett, sehr nett!

Jetzt geht's wieder heim, der letzte Tag ist ein Seetag, wir genießen ihn an Bord dieses wunderbaren Schiffes. 4000 Leute und man fühlt sich trotzdem nicht bedrängt, egal was man auch gerade machen will, erstaunlich. Was man vor allen anderen Dingen besonders gut machen kann, ist essen, trinken, feiern, … 

Fazit: Die Metropolen-Tour ist machbar für jedes Alter, auch für uns, die grad60iger. Die AIDAperla ist ein supermodernes Schiff, geeignet für jeden. Macht es nach und Ihr werdet uns Recht geben und auch falls nicht, kommentiert den Beitrag, wenn Ihr Lust habt, gerne auch mit Bildern!

Am Anfang des Artikels steht “Werbung unbeauftragt”, das heißt, dass dieser Artikel ohne Beeinflussung und Bezahlung geschrieben wurde. Warum der Vermerk trotzdem dort steht, erfahrt ihr auf unserer Seite “Transparenz”.

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