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Morgenpostmenü, so funktioniert’s!

Morgenpostmenü, so funktioniert’s!

Eine kurze Erklärung: so funktioniert das Morgenpost-Menü

Weil ich schon so oft gefragt wurde, hier für euch eine kurze Beschreibung, wie es mit dem Morgenpost-Menü funktioniert.

Das Wichtigste zuerst: Nein, ihr braucht kein Abonnement der Berliner Morgenpost.

Ihr braucht die Zeitung auch nicht zu lesen. Allenfalls die letzte Sonntagsausgabe im Monat. Da wird das Restaurant des folgenden Monats vorgestellt. Mit den fünf ausgewählten Gängen und den dazu passenden Weinen. Mehr passiert mit der Berliner Morgenpost nicht. Die Reservierung erfolgt direkt in den Lokalen, mit einem Anruf und dem Hinweis auf das Morgenpostmenü.

Das Ganze kostet 69,90 Euro pro Person und beinhaltet das Essen, die Weine und einen Cappuccino oder Espresso zum Abschluss. Wasser, Aperitif oder Schnäpse gehen extra. Eine Änderung der Menügänge ist in der Regel nicht möglich.

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Lohnt sich das für den Gast? Von mir ein deutliches: Ja! Unsere Morgenpost-Menü-Freundesgruppe ist inzwischen auf 15 Mitglieder angewachsen und schon im Vormonat wird ein Termin ausdiskutiert, damit alle teilnehmen können. Seit über zwei Jahren sind wir jeden Monat dabei und haben äußerst selten einen Reinfall erlebt. Dieser Preis ist bei der Qualität in den gehobenen Restaurants sonst nicht drin.

Morgenpostmenü im Ritz Carlton

Und bitte schön, wann geht man schon mal ins Ritz Carlton zum Morgenpost-Menü des Monats Juni? Das „POTS“ hat geladen und empfängt unsere Morgenpost-Menü-Testrunde an einem großen Holztisch vor dem edlen Wein-Kühlregal. Große Kugelleuchten über dem Tisch geben nur das Ambiente, da durch die großen Fenster das weiche Licht des Juniabends fällt.

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Der Blick auf die Küche hinter dem Kupfertresen ist frei und lässt keinen Zweifel daran, hier ist alles pikobello sauber.

„Benjamin“ stellt sich vor und zeigt wieder einmal, dass die richtige Mischung des Oberkellners aus Fachkunde, plaudernder Erklärung und lockerer Art ein Spitzenrestaurant auszeichnet. Unsere heutige 12-er Runde ist angetan und stößt mit einem extra georderten Rosé-Crémant voller Vorfreude auf den bevorstehenden Abend an. In der Tat sind unsere Erwartungen sehr hochgesteckt. Der Patron des „POTS“ ist Dieter Müller, ein ehemaliger 3-Sterne-Koch.

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Beim ersten Gang ist mir der Melonensud zur rohen Forelle etwas zu süß, ich stehe allerdings mit meiner Kritik alleine da. Alle anderen nicken freudig und anerkennend.

Der zweite Gang, Lila Senfei und Spinat, hört sich vielleicht nicht spektakulär an, ist er aber. Das perfekte, butterweiche, cremige Ei ist mit einer gekräuselten Kruste verbunden, die den crunchigen Kontrast gibt. Das kriegt man niemals selber hin.

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Das Kabeljaufilet ist auf den Punkt gegart und die Schnittlauchgraupen lassen Sabine aus unserer Runde jubeln. „Ein Traum“, was aus dieser eigentlich einfachen Zutat gezaubert werden kann. „Meine Mutter als Nachkriegskind kann Graupen nicht leiden, dabei können sie so köstlich sein.“

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Dass das Filet und die Backe vom Apfelschwein in so einem Restaurant saftig und zart auf den Tisch kommt, ist klar. Hier hat das Fleisch zusätzlich die richtige Struktur, wird von Dicken Bohnen begleitet und bekommt von der Miso aus Berlin die passende Würze.

Die Weine sind stimmig, nur bei dem leicht perlenden und mit Resthefe versetzten Petillant Naturel aus der Pfalz scheiden sich die Geister unseres Tester-Dutzend.

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Aber schon vor dem gestockten Buttermilch/Erdbeer-Dessert, oder wie Daniel gerne ruft „Kompott“, gibt es die einhellige Meinung: „Das ist Spitze!“

Das finden auch zwei Damen im grad60-Alter am Nebentisch, die wir in unserem Anstoß-Ritual mit jedem neu eingeschenkten Wein einbeziehen. Auch sie nutzen das Morgenpost-Menü häufig und mit Begeisterung.

Ein richtig schöner Abend! Unser August-Termin ist schon gefunden. Fehlt nur noch die letzte Juli-Sonntagsausgabe der Morgenpost. Wir sind gespannt, wo es hingeht.

Wenn ich euch jetzt den Mund wässerig geschrieben habe, dann schaut zur Abrundung doch auch bei den letzten Artikeln zum Morgenpost Menü hinein:

Morgenpost-Menü mit Aussicht und Menü im Kempi. Vielleicht sehen wir uns ja dann im nächsten Monat?

Am Anfang des Artikels steht “Werbung unbeauftragt”, das heißt, dass dieser Artikel ohne Beeinflussung und Bezahlung geschrieben wurde. Warum der Vermerk trotzdem dort steht, erfahrt ihr auf unserer Seite “Transparenz”.

CSD in Falkensee

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Mal richtig auf die Pauke hau’n

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