Laos - Rundreise auf eigene Faust
Eine Rundreise durch Laos auf eigene Faust eröffnet euch eine Welt aus faszinierenden Kulturen, beeindruckenden Karstlandschaften und unvergesslichen Abenteuern. In unserem neuen Beitrag nehmen wir euch mit in den Norden des Landes, zeigen die schönsten Orte und geben praktische Tipps für eine selbstorganisierte Reise – ideal auch für Seniorinnen und Senioren. Den aktuellen Artikel findet ihr >hier<.
Start in Chiang Rai - Tempel satt!
Sonnenschein, -3°C, die Boeing 787 steigt vom BER in den kalten Januarhimmel auf. Mit Zwischenstationen in Doha und Bangkok erreichen wir Chiang Rai im Norden von Thailand. 26 Stunden Reisezeit. Trotz des komfortablen Flugs mit Qatar-Airlines spüren wir die müden Knochen.
Chiang Rai in Thailand ist unser Ausgangspunkt für die Rundreise durch den Norden von Laos und bietet sich mit seinen Tempeln als Eingewöhnungsziel an. Mit kühlen Nachttemperaturen von 16°C und maximal 28°C zur Mittagszeit bewundern wir die majestätischen Buddhafiguren ohne Schweißtropfen in den Augen.
Mich fasziniert diese Religion mit ihrer gelassenen Freundlichkeit, sie strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus und für uns Touristen bieten goldene Statuen, verzierte Tempel und mächtige Stupas prachtvolle Eindrücke. Fotografierende Langnasen werden toleriert. Doch einige scheinen sich nicht an die Regeln zu halten, denn Hinweisschilder erklären: Schuhe aus, keine Selfies mit Buddha und nicht auf die Statuen hochklettern! Mein Gott, wer macht denn so was?
Von entspannter Gelassenheit ist bei der größten Attraktion von Chiang Rai allerdings nichts mehr zu spüren: der White Temple. Schon auf der Bank davor erklärt mir ein Tempelwächter das Geschehen. Oder ist er aus Star-Wars?
Vor 30 Jahren startete ein Künstler mit dem Bau dieses Prachtbaus, der heute täglich tausende Selfie-Instagrammer zum Posen vor den strahlend weißen Verzierungen verleitet. Der Sinn vom Zyklus der Wiedergeburt und das Überwinden von Versuchung gehen dabei völlig verloren.
Naja, auch ich kann die Finger nicht vom Auslöser lassen, zu verlockend ist diese weiß-blendende Glitzerwelt.
Wem das Weiße zu weiß ist, für den gibt es das Ganze auch in blau. Im Norden von Chiang Rai bietet sich eine weitere Fotoattraktion dem Touristen an: der Blaue Tempel.
„Wirkt ein bisschen wie Filmkulisse aus Pappmaschee“, kommentiert Melanie die zehn Meter hohen Betonfiguren und Säulen. Stimmt, sieht trotzdem gut aus.
Nach so viel Show führt uns der Weg zu einer „echten“ historischen Sehenswürdigkeit. Der Tempel Wat Pra Keo beherbergt den Jade-Buddha. Bei einem Gewitter im Jahr 1434 schlug ein Blitz in die Pagode ein und brachte das Schmuckstück zwischen den Trümmern zum Vorschein. Er gilt als heiligstes Nationalsymbol und wurde deshalb nach Bangkok gebracht, sodass hier in Chiang Rai nur noch eine Nachbildung beeindruckt.
Nach so viel Erleuchtung steht zum Abschluss in Chiang Rai noch ein Profanbau auf dem Programm: der Uhrenturm im Zentrum von Chiang Rai. Er zeigt nicht nur schnöde die Uhrzeit an, sondern leuchtet im Tempelgold die Straßenachsen hinunter. Und am Abend zur Dunkelheit wechselt er in einer Lichtershow von Rot über Blau zu Gelb.
So, morgen geht’s dann nach Laos zu unserer Rundreise auf eigene Faust. Die Anfahrt und Weiterfahrt über die Grenze zwischen Thailand und Laos scheint herausfordernd zu werden. Der Bericht folgt!
Rundreise Laos - Auf geht's
Los geht’s nach Laos. Reisen auf eigene Faust bedeutet Geduld, Vertrauen und Gelassenheit. Dafür gibt’s authentische Erlebnisse und eine Extraportion Anstrengung. Mit Skepsis im Gepäck und Optimismus im Herzen starten wir in Chiang Rai. 280 Kilometer bis Luang Namtha – das klingt machbar. Punkt 9 Uhr rollt unser rot-betagter Bus los Richtung Friendship Bridge 4, dem Grenzübergang nach Laos.
Nach 100 Kilometern und unzähligen Stopps, Paketmitnahmen und Schlaglöchern erreichen wir nach drei Stunden die Passkontrolle. Stempel rein, weiter mit dem Shuttlebus über die Brücke – streng nach Fahrplan mit 20 Minuten Wartezeit.
Am Grenzposten in Laos heißt es Antrag auf „visa on arrival“ ausfüllen, Passbild abgeben und 40 druckfrische US-Dollar bezahlen. Mein mitgebrachter 20-Dollar-Schein mit einer angeranzten Ecke schafft es nicht durch die strenge Prüfung des Grenzbeamten. Zum Glück können wir die fehlenden Noten zusammenkratzen und letztendlich klebt das Laos-Visum in meinem Pass, auch wenn meine vielen Vornamen für Verwirrung sorgen.
Die Kontrolle dauert, besonders wenn eine chinesische Reisegruppe den einzigen Schalter blockiert. Zwei Stunden später sitzen wir im Sammeltaxi zum Busbahnhof – nur um zu erfahren: Heute fährt nur noch ein Spätbus um 17:30 Uhr, das heißt wohl Ankunft um Mitternacht, also: Planänderung. Wir suchen nach einer Übernachtungsmöglichkeit im laotischen Grenzort Houayxay.
18 Euro für ein Zimmer mit Bad – einfach, eher „Basic“. Aber hey was soll’s, das gehört bei Reisen auf eigene Faust dazu. Dafür gibt’s den Gratisblick auf den mächtigsten Fluss von Südostasien - den Mekong.
Am nächsten Morgen geht es ausgeschlafen weiter: Ein betagter und natürlich vollbesetzter 25-Sitzer-Bus mit ausgeklappten Bänken im Gang. Für mich stellt sich dabei die Frage, hätte ich lieber den Notsitz oder den zugewiesenen Platz über dem Radkasten? So halte ich mir mit den Knien die Ohren zu, wenn mich nicht gerade metertiefe Schlaglöcher durchrütteln. Die kurze Mittags- und Pinkelpause schafft wieder etwas Blutzufuhr in die Beine.
Fünfeinhalb Stunden und 180 Kilometer später erreichen wir Luang Namtha. Das Gepäck wird vom Dach gewuchtet – ein kleines Workout zum Abschluss.
Noch schnell mit dem Tuk-Tuk zur Unterkunft und dann: ein kühles Beer Lao auf der Terrasse, Blick auf den Mangobaum. Die Mühen des Weges sind vergessen – das Abenteuer hat sich gelohnt.
Rundreise Laos - Rollertour Luang Namtha
Heute lassen wir Tuk-Tuk und Bus stehen und steigen selbst auf einen Motorroller für eine Ausflugstour rund um Luang Namtha. Pass abgeben, sieben Euro löhnen und schon sucht die Vermieterin an der Hauptstraße ein exklusives Gefährt heraus.
Der Lack ist verkratzt, die Sitzbank ausgeblichen, die Tankanzeige defekt und der Blinker mit Tesa-Film fixiert. Doch gerade das beruhigt, ein neuer Kratzer würde hier kaum auffallen. Und es hat seinen Vorteil auf den Schotter-Buckel-Sandwegen mit Sturzgefahr. Dort heißt es konzentriert-vorsichtig, doch nicht ängstlich-langsam zu fahren. Vor uns liegt eine Brücke aus groben Bohlen, zwischen den Brettern klaffen faustgroße Lücken. Das Holz knarrt, der Roller holpert, mein Herz schlägt schneller. Mit einem mutigen Ruck steuere ich hinüber und atme erleichtert auf, als ich das andere Ufer erreiche.
Geschafft! Ab zur Pulskühlung an den Wasserfall. Da rauschen nicht gerade die Niagarafälle, doch das können wir in der Trockenzeit auch nicht erwarten. Aber es weht ein angenehm frisch-feuchtes Lüftchen für eine entspannte Pause.
Plötzlich ein Schreckmoment: Zwischen den Ästen hängt eine Riesenseidenspinne, ihr Körper so groß wie eine Handfläche, die Beine lang und kräftig. Sie lauert auf Beute: Käfer, Vögel, Fledermäuse! Wir passen wohl nicht in ihr Schema, halten aber trotzdem lieber Abstand.
Nach dieser „erholsamen“ Pause entdecken wir Frauen vom Volk der Lanten bei der Papierproduktion. Oder entdecken sie uns? Andenken wedelnd geben sie Stopp-Zeichen und stehen nach erfolgreichem Geschäft gerne für Fotos bereit.
So können wir in Ruhe beobachten, wie sie eingeweichte Pflanzenfasern auf eine Matte gießen und die feuchten Bögen zum Trocknen auslegen.
Der Weg führt uns weiter durch Reisfelder, die aber nicht mehr für saftig-grüne Fotos bereitstehen: abgeerntet. Doch auch so bekommen wir eindrucksvolle Landschaften geboten.
Zurück in der Stadt tausche ich den Roller wieder gegen meinen Pass ein – unbeschadet, kein neuer Kratzer.
Nun lockt der Nachtmarkt. Rauch steigt aus den Pfannen, der Duft von Knoblauch, Chili und frischem Gemüse liegt in der Luft. Die Stände bieten fast identische Gerichte: gebratener Reis, Nudeln, Spieße. Wie sollen wir uns entscheiden, wo gibt’s das beste?
Wir entscheiden uns für frische, getrocknete Reisnudeln mit Gemüse. Als Topping wählen wir Spieße mit Hähnchenfleisch-Bällchen – die Hühnerkrallen lassen wir lieber liegen. Der Geschmack ist würzig, leicht scharf und mit jedem Bissen klingt der Tag aus.
Rundreise Laos - Dschungel Trek
Kaum ein anderer Ort im Norden von Laos steht mehr für Trekking als Luang Namtha. Jedes Hostel, jede Bude, jedes Restaurant offeriert Tages-, Mehrtages-Trekking, Kayaking und Homestay in abgelegenen Dörfern. Nun heißt unser Blog ja nicht ohne Grund grad60 und da stellt sich mir natürlich die Frage, ob ich mit den internationalen Backpackern im Studentenalter mitmachen muss. Natürlich gibt es auch ältere Mehrtageswanderer, doch die berichteten von 1-cm-Schlafmatten und Kältezittern bei morgendlichen 13°C. Muss nicht sein, so fällt die Wahl auf eine Tagestour durch den Dschungel.
Der Einkaufstopp auf dem Morgenmarkt gehört dazu. Pilzberge, Kräuter und Kürbisse stapeln sich zwischen den Ständen.
Düfte von Koriander, Lauch und Thai-Basilikum streiten um Vortritt in den Nasenflügeln. Limette, Mango und Drachenfrucht liefern ein grün-gelb-rotes Farbenfeuerwerk. Hier Einkaufen für’s Abendessen - eine reine Frische-Freude.
Und in der Tat, unser Guide besorgt das Dschungel-Mittagessen. Dabei lässt er sich nicht in die Tüte schauen: Überraschung! Wir schlendern weiter und kommen zu einem Angebot der besonderen Art. Und da meine ich nicht die Austernpilze oder Bambustriebe…
Schließlich gabeln wir noch einen Local Guide vom Volk der Khmu in seinem Dorf zur Wanderung auf. Offensichtlich war seine Nacht davor lang und reisschnapsgetränkt. Doch der junge Mann hält sich tapfer und führt uns über die Dschungelpfade. Naja, eigentlich schlappt er mit seinen Flip-Flops eher hinterher und freut sich über jeden Stopp, wie hier an den mächtigen Wurzeln des 45 Meter hohen Tetramelis-Baums.
Schließlich ist Lunch-Time und am Urwald-Feuer braten zwischen Bambusklemmen die frisch gekauften Fische. Die „Markt-Spezialität“ ist zum Glück nicht dabei. Die über den Flammen gegarten Auberginen und Tomaten werden in zuvor ausgehölten Bambusstämmen gestampft und als Dips serviert. Ein Klümpchen Kleb-Reis zwischen die Finger und hineingetunkt in das gequetschte Gemüse. Dazu zupfen wir krosse Stückchen von den gegrillten Fischen. Besteck wird überbewertet.
Währenddessen unterrichtet uns der Local-Guide in Trinkritualen. Wir schlürfen ein Schlückchen vom Reisschnaps, was jedes Mal von allen mit einem kehligen „Ouhhhh“ quittiert werden soll. Das Getränk schmeckt sprittig-scharf und verleitet uns Tourgäste nicht gerade zum Gelage. Doch unseren Freund aus dem Khmu-Dorf scheint in „Ouhhhh“-Laune zu sein. Beim Weitermarsch schwächelt er ein wenig.
Doch einen richtigen Khmu wirft so etwas nicht so schnell aus der Bahn und wir alle erreichen nach einer insgesamt vierstündigen gemütlichen Wanderung wieder sein Dorf. Wohlbehalten! Und mit unseren zwei Mitwanderinnen sind wir uns einig: ein gut machbarer Weg mit ein paar kleineren Anstiegen an Baumriesen und Urwald-Grün vorbei. Als Highlight behalten wir das Urwaldessen in Erinnerung. Originelle Zubereitung mit den Werkzeugen des Waldes – und geschmeckt hat es auch.
Rundreise Laos - Karstberge von Nong Khiaw
Sieben Stunden Serpentinenritt mit Schlaglochgarnitur auf der Fahrt von Luang Namtha nach Nong Khiaw. Unser Van schunkelt die Straßen hoch, zu viel für die drei jungen Laoten auf der Rückbank. Sie haben am Vorabend zu tief ins Reisschnapsglas geschaut und quälen nun ihren Mageninhalt in bereitgelegte Plastiktüten. Für ein kleines Mädchen neben mir ist nur noch ein Sitzhocker in unserem vollbesetzten Kleinbus frei. Es hält sich über Stunden tapfer, doch die 900. Kehre ist zu viel, sie ergießt sich über mein Hosenbein: Nudelsuppe, hartgekochtes Ei…
Doch auch der längste Höllenritt endet irgendwann und wir stehen zwischen dunkelgrünen Karstfelsen am Ufer des Nam Ou. Malerisch liegen Longtailboote im Wasser und warten auf Touris für eine Ausflugsfahrt.
Nong Khiaw: Staubige Straße, kramige Läden, verfallene Holzhäuser und Charme. Soviel Charme, das Örtchen erobert spontan unser Herz. Und wenn es dazu noch ein Café mit Siebträgermaschine und Spitzen-Cappuccino gibt, dann ist doch alles perfekt.
Zum Beine auslockern darf es ein Aufstieg zum Sonnenuntergang sein. Der Sam Nang View Point liefert steile Stufen und Puls, aber die Belastung währt nur 20 Minuten und auf der Plattform steigt der Puls nur wegen des Ausblicks auf das Städtchen am Nam Ou.
Zum Abendessen locken unzählige Restaurants an der „Haupt“-Straße mit riesigen Foto-Angebotstafeln. Fried Rice with Tofu, Chicken, Pork ist allgegenwärtig. 2,50 Euro ist der Standardpreis. Ich leiste mir allerdings etwas Besonderes für 6 Euro: Fried Fish mit Tomatensoße.
So gestärkt starten wir nächsten Morgen auf eine organisierte Ganztages-Tour mit dem Longtailboot. Die 25 Euro zahlen wir im Vorhinein und irgendwie summt es in meinem Hirn: „Don’t pay the ferryman…“ Aber hier ist alles voll organisiert. Der Ferryman holt uns mit seinem 100 dB-Knatterboot pünktlich ab, wir bekommen zu zweit einen 50-cm Hartholzsitz und laden noch einen Local-Guide dazu. Offensichtlich ohne „Ouhhh“-Rituale am Vorabend.
Im Gegenteil – unser Guide ist superfit und legt ein schweißtreibendes Tempo für den Weg zum Aussichtspunkt vor. Nach etwas kraxeln über Stiegen und Felsbrocken blicken wir auf Muang Ngoy und die Fluss-Schleife des Nam Ou hinunter. Trotz des Wolkentags protzen die Karstfelsen mit ihren schroffen Spitzen und die Yucca-Palme wirkt wie extra hingepflanzt.
Wo’s raufgeht, muss man auch wieder runter, um danach wieder rauf zum Wasserfall zu marschieren. Der Tad Mook rauscht fotogen über einen Felsen und lädt zum Baden ein. Das gefällt den Touris und mehr oder weniger elegante Wassernixen brauchen was für Instagram. Gar nicht so leicht, da „nur“ den Wasserfall zu erhaschen.
Auf dem Weg zurück begegne ich einer Frau von der ethnischen Gruppe der Karen, die sich selbst jedoch eher als „Pga K’nyau“ bezeichnen, was einfach „Mensch“ bedeutet. Sie gräbt unter Dunghaufen von Wasserbüffeln in der Erde und zeigt mir ihre Beute: Dung-Käfer. „Die schmecken gut“, erklärt unser Guide, doch auch hier verzichten wir auf eine Kostprobe.
Nach den Beinchen bekommen zum Ende dieser Tour auch die Ärmchen was zu tun. Rund einen Kilometer stromaufwärts setzt uns der Fährmann auf einer Sandbank aus: „Don’t pay the…“ lacht es in mir. Doch das ist natürlich alles durchgeplant. Kayaks stehen bereit und wir paddeln zurück zur Unterkunft. Mit der Strömung – zum Glück.
Doch natürlich lässt sich in unserem Lieblingsort auch was auf eigene Faust unternehmen: Ein Walk zum Aussichtspunkt 😊Die Dame am Counter verlangt zwei Euro Wegezoll. Ein heimliches Foto ist inkludiert.
Steile Karstfelsen, teilweise senkrecht in die Höhe steigend, umstellen Nong Khiaw. Eine atemberaubende Aussicht hinunter ist somit von allen Seiten garantiert. Manchmal mit 30 Minuten Aufstieg oder richtig hoch mit drei Stunden klettern. Das überlassen wir den Profis. Wir schauen da lieber mal in den Berg hinein. Denn Höhlen gibt es auch nicht zu knapp. Einige sind allerdings auch mit trauriger Geschichte verbunden. Im 2. Indochinakrieg versteckten sich hier die im Widerstand lebenden Bewohner vor den Bombenangriffen der Amerikaner und der verbündeten Laotischen Armee.
Heute zeigt sich Nong Khiaw von seiner friedlichen Seite. Die Höhlen erinnern zwar an eine schwere Vergangenheit, doch das Leben hier wirkt heute offen und herzlich. Trotz bescheidener Mittel strahlen die Menschen eine Zufriedenheit aus, die zum Nachdenken anregt: Vielleicht ist es manchmal gar nicht der Komfort, der zählt, sondern die Fähigkeit, mit dem Wesentlichen zufrieden zu sein.




