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Pump

Ehrlich gesagt, mein Körper ist ’ne faule Sau. Natürlich weiß ich, wie gut Sport für mich ist. Aber mein Körper sucht immer eine Strategie, dem Sport auszuweichen. Zu dunkel, zu kalt, und, im Sommer gerne genommen, viel zu heiß. Mein ziemlich strenger Geist ordnet dann die Leibesübungen an. Der Rest antwortet: „Wir waren diese Woche schon, man soll es auch nicht übertreiben“. Mein Wille versucht zu überreden: „Hinterher fühlen wir uns gut“. Das Fleisch behauptet: „Ich fühle mich auf der Couch sofort gut und nicht erst hinterher“.

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Und dann kommt mein Trumpf: Die Sportfreunde warten beim Bodypump-Kurs. Und wer nicht kommt, muss einen „Muttizettel“ vorlegen. Bauch und Hintern wissen keine stichhaltige Begründung und so stehe ich im Großraum bei „Holmes Place“ in der Schloßstraße. Freudige Begrüßung, letzte Neuigkeiten, links und rechts die Freunde. Unser Trainer strahlt, meine Freunde strahlen, ich strahle.

Der Beat beginnt zu stampfen. Die Beine murren. Sie wissen, mit Kniebeugen geht's los. Sie flüstern: „Weniger Gewicht auf der Hantelstange geht auch!!!“. Aber jetzt habe ich die Oberhand. Das Maximalgewicht kommt drauf. Aber das Quengeln bleibt. „Nachher kommen doch noch die Lunges“ (ausgesprochen „Lansches“, die Ausfallschritte). Aber ich bleibe hart.

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Der Spaß beginnt, der Kreislauf pumpt, der Schweiß perlt. Brust und Arme sind still. Sie wissen, auch sie kommen bald dran. Bankdrücken, Bizepscurls oder die kleinen gemeinen Dips. Der Trizeps will sich drücken und behauptet, schon nach 10 Wiederholungen aufgebraucht zu sein. Aber Aufhören ist nicht. Jede Muskelgruppe darf sich 100-mal beweisen. Und jetzt vor dem Trainer schlapp machen, geht ohnehin nicht. Das sieht sogar der Schultermuskel ein.

Nur einer jubelt. Mein Rücken. Seit ich dieses Bodypump mitmache und versuche, die Übungen korrekt auszuführen, gehören Rückenschmerzen der Vergangenheit an.

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Und Spaß haben wir auch. Gemeinsam und mit Musik geht‘s einfach besser. Mal ehrlich, alleine an den Gewichten hätten die faulen Muskeln schon lange das Gehirn überzeugt: Mehr ist nicht zu schaffen. Hier zeigt sich, dass weit mehr geht.

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Ach übrigens, wer glaubt, hier bald mit Arnold Schwarzenegger verwechselt zu werden, der irrt. Kraft-Ausdauer wird trainiert und keine Muskel-Ballons erzeugt. Nach einer Stunde und 1000 Moves strahlen wir Athleten uns an und genießen im Anschluss das wohlverdiente alkoholfreie Weizenbier.

Ich triumphiere! Habe ich doch gesagt, hinterher fühlen wir uns gut. Mein Körper zeigt eine angenehme Schwäche und antwortet nichts. Zu ausgelaugt. Der Muskelkater kommt erst morgen.

Egal ob Bodypump von ©Les Mills oder Kraft-Ausdauer-Programme in anderen Studios. Probier's mal aus. Es gibt auch kostengünstige Schnupper-Angebote. Ich glaube, das tut uns grad60-Knochen sehr gut. Was meint ihr? Schreibt uns doch mal eure Meinung an info@grad60.com.

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