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...und dann nüscht wie raus

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… zur Ostsee und ein Tipp zum Schluss

 

Letzte Woche wurde es mir zu heiß. Stadtschwüle, stehende Luft und Temperaturen Ende Mai, die im eigentlichen Hochsommer die absolute Ausnahme wären. Mich zog es raus zu etwas Frischem. So tauschte ich Stadtpark gegen Strandkorb und Wannsee gegen das nächstgelegene Meer aus, das sich im Understatement auch nur Ostsee nennt.

Das Ziel war Warnemünde, mit seiner einzigartigen Lage am Sandstand mit Promenade und „Alten Strom“, einem kleinen Kanal mit Fischbrötchenverkauf aus Fischerbooten und darum herum liegenden Restaurants, Cafés und Geschäften.

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Und das ist genau diese Mischung, die den Reiz von Warnemünde ausmacht. Erst in der Sonne im Strandkorb liegen, was ich gut eingecremt bei dem kühlenden Wind genießen konnte und dann einen Aperol Spritz in der Strandbar unter dem Leuchtturm schlürfen. Da stellten sich für mich in kürzester Zeit Urlaubsgefühle wie an der Adria ein.

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Okay, die Wassertemperatur war ehrlich gesagt nur etwas für Abgehärtete oder Saunagänger, die sonst auch ins Eiswasser steigen. Mir reichte ein Schritt hinein bis zum Knöchel, um beißende 14° zu spüren. Da blickte ich dann doch lieber hinaus auf's weite Meer und bestaunte die ablegenden Kreuzfahrtschiffe auf ihren Wegen zu Zielen in Dänemark, Schweden oder den Baltischen Ländern. Gewaltig sieht es aus, wenn die aus dem Kreuzschifffahrthafen auftauchenden Riesen mit ihren Hochhausfronten durch die enge Hafenausfahrt in die Ostsee entschwinden.

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In einem der vielen Restaurants von Warnemünde fand ich ein schönes Plätzchen mit grandioser Aussicht. Einzig die sich stets gleichenden Fischgerichte – ich liebe frischen Fisch! – waren mir zu eintönig. Da hätte ich mir schon etwas mehr Fantasie gewünscht, als nur gebratenen Kabeljau mit Sättigungsbeilage oder Varianten von der Scholle.

Danach blieb noch genug Zeit für einen letzten Cocktail beim Sonnenuntergang. Mit Palmen in Kübeln war das Adriagefühl wieder präsent. Und als die rote Sonnenkugel im Meer versank, mussten alle ihr Handy zücken, um dieses Postkartenmotiv einzufangen. Einzig ein Mann in unserem Alter meinte: „Mensch - fotografiert doch lieber mal Hagelschauer.“ Hatten wir aber nicht.

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Die deutlich überwiegende Zahl der Warnemünde-Besucher ist im grad60-Alter, dazu kommen viele Familien mit kleinen Kindern. Jugendliche sind eher in der Minderheit und die wenigen offensichtlich aus Rostock schnell mit dem Regio angereist, um Spaß beim Beachvolleyball zu haben. Die Preise, gerade auch für etwas bessere Unterkünfte, sind deutlich über 100 Euro und kommen schnell an die 200 Euro heran.

Daher zum Schluss noch ein Tipp. Wie wär’s mit einem Tagestrip? Und zwar nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fernbus. Die Gäste sind meist zur Hälfte Studenten, die andere Hälfte im grad60-Alter. Die Tour startet um 8.00 Uhr am Omnibusbahnhof (für Frühaufsteher am Wochenende um 6.20 Uhr) und nach Zeitunglesen und mitgebrachte Brötchen-Kaffee-Frühstück ist das Ziel kurz vor halb 12 (oder 9.45 Uhr) erreicht. Zurück geht es spätestens um 20.45 Uhr. Auf der Fahrt lässt sich bei einem Nickerchen von den zurückliegenden 10 Stunden Strandleben und dem günstigen Fahrpreis von 24 Euro Hin und Zurück träumen.

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Am Anfang des Artikels steht “Werbung unbeauftragt”, das heißt, dass dieser Artikel ohne Beeinflussung und Bezahlung geschrieben wurde. Warum der Vermerk trotzdem dort steht, erfahrt ihr auf unserer Seite “Transparenz”.

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