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Die schiefe Bahn

Kaum hörbar setzt meine Kugel mit einem tiefen, aber doch sanften “Buuum” auf. Strippengerade zieht sie ihre Spur in Richtung des letzten Pins. Der hätte eigentlich schon beim ersten Wurf kippen müssen. Jetzt ist er fällig. Doch was ist das? Die Bahn ist schief. Die Kugel dreht ab und zieht einen Millimeterhauch am letzten Pin vorbei. So hol‘ ich Martin niemals ein.

Was macht Thomas denn da? Setzt die Kugel mit einem krachenden “BA-BAMM” auf, gibt ihr ein Effet und wundert sich nun über den Bogen! Klar, sie landet einen halben Meter daneben. Da hat er echt Glück, dass die Geburtstagsfreund*innen meiner Tochter Sina auch alles andere als Profis sind. Er liegt knapp vor den letzten. Und tut so, als wenn es gaaanz knapp war.

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Obwohl nur bei mir die Bahn immer schief ist, setzte ich mich durch Erfahrung, Geschick und Können deutlich von dem Junggemüse ab. Schöne Idee von Martins Tochter, mich zum Geburtstagsbowlen mitzunehmen. Da kann so ein grad60-Profi mal beweisen, wie es geht.

Lang ist’s her mit dem Bowling. Dunkel können wir uns noch erinnern, als die Würfe mit Bleistift und Block selber aufgeschrieben wurden. Ein Kreuz für einen Strike und zu den zehn Punkten für alle umgeworfenen Pins noch die nächsten beiden Würfe hinzuzählen. Jetzt gibt’s das automatisch auf dem Display.

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Ist ja nicht zum Angucken, was Thomas da macht. Mal links, mal rechts mit der Fünf-Kg-Kugel vorbei. Ob der den Daumen nicht richtig im Loch hat? Oder ob er ihn drin hat, aber nicht raus kriegt? Ich schaue mal genauer hin. Der Anlauf ist recht elegant, “Sir Toby” halt, wie Thommy schon früher (sehr viel früher) beim Skifahren hieß.

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Mit dem rechten Knie geht er auch runter, so weit so gut. Aber dann schaut er nicht mehr auf die Kugel, sondern irgendwo hin (zu den Pins?) und entlässt das Streitross, die Kampfkugel ohne Kontrolle aus seiner Gewalt. Sie bekommt dadurch im letzten Augenblick einen Drall, der sie von der geraden Bahn abbringt. Kein Wunder, dass die Kugel mehr zufällig als geplant zwischen den Pins einschlägt.

Der Martin, wie er sich bemüht, es besser zu machen. Gelingt ihm aber auch nicht immer. Nur, es reicht, um mich zu schlagen. Bestimmt hat er nachgelesen wie’s geht. Der Kugel hinterhergucken, damit sie kontrolliert eine gerade Bahn zieht, ohne Drall. Zufrieden lässt er seinen Blick schweifen, nur kurz, aber ich hab’s gesehen. Und dann klatschen wir uns ab und stellen fest:

Die anderen Spieler auf den Nachbarbahnen sind richtig gut und wir eher altersgemäß mittelprächtig. Egal, Spaß macht’s, das zählt. Nach gut drei Stunden wie im Flug packen wir alles zusammen und geben die Schuhe wieder ab.

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Auch wenn ich knapp den Sieg verpasst habe, ich geh mit Martin auf den Thron und die Krone setzte ich mir auch auf. Meine Bahn war ja schief!

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Bowlt Ihr auch? Falls ja, schreibt uns Eure Erlebnisse und schickt uns ein paar Fotos. Es wird garantiert alles veröffentlicht: info@grad60.com

Am Anfang des Artikels steht “Werbung unbeauftragt”, das heißt, dass dieser Artikel ohne Beeinflussung und Bezahlung geschrieben wurde. Warum der Vermerk trotzdem dort steht, erfahrt ihr auf unserer Seite “Transparenz”.

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